Die Frühlingsboten

Raus aus dem Haus, rein in die Natur! Jedes Jahr im Frühling ruft die NAJU euch auf, vier Frühlingsboten zu erforschen. Du möchtest wissen, welche Tiere und Pflanzen das in diesem Jahr sind? Dann schau mal hier.

Zu den Frühlingsboten gehört auch immer der Vogel des Jahres, der jedes Jahr vom NABU gewählt wird. Hier kannst du ihn kennenlernen. 

Das ist unser Team aus neun Tieren und Pflanzen, aus denen die NAJU jedes Jahr drei offizielle Frühlingsboten bestimmt.

Der Apfelbaum

Größe: Der Stamm wird bis zu 8 m lang, der Baum bis zu 10 m hoch. 

Aussehene: Die Blüten sind weiß oder rosa, die Blätter sind oval und filzig behaart.

Vorkommen: auf kalk- und nährstoffreichen Böden, er liebt Sonne und kommt in Höhenlagen bis zu 1.100 m vor

Besonderheiten: Früher gab es mal über 20.000 verschiedene Apfelsorten in Deutschland. Auf deutschen Struobstwiesen findet man immerhin noch 1.400 Sorten.

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Die Bänderschnecke

Größe: Das Gehäuse ist bis zu 2,5 Zentimetern hoch.

Nahrung: welke Pflanzenteile und tote Tiere

Lebensraum: Garten, Park, lichte Wälder, Hecken und Friedhöfe

Feinde: Vögel wie die Singdrossel, aber auch Käfer oder die Larven von Glühwürmchen

Besonderheiten: Die Bänderschnecke ist ein Zwitter. Das heißt, dass sie männliche und weibliche Geschlechtsteile hat.

Der Braunbrustigel

Größe: 24 bis 28 cm

Nahrung: Laufkäfer, Ohrwürmer, Tausendfüßer, Schmetterlingsraupen, Regenwürmer und Schnecken

Vorkommen: naturnaher Garten, Park, Friedhof

Feinde: Uhus, Dachse, Marder, Füchse, Waschbären und Hunde. Der größte Feind ist aber der Mensch. 

Besonderheiten:Der Braunbrustigel ist unter den Säugetieren der einzige Stachelträger in Europa. 

 

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Die Brennnessel

Größe: bis zu 1,5 Meter

Aussehen: gezahnte Blätter mit vielen kleinen Haaren, gelblich-grüne Blüten, sie blüht von Julis bis in den Herbst

Lebensraum: auf nährstoffreichen Böden, z.B. an Waldrändern und Ufern,auf Ödland und Schttplätzen, an Gräben oder auch am Straßenrand

 

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Der Grasfrosch

Aussehen: Sein Rücken und Kopf können in allen Farben von graubraun, rotbraun oder ocker gefärbt sein. Er ist braun oder schwarz gefleckt. Sein Hals und Bauch sind weiß, gelb oder orange.

Nahrung: Insekten, Käfer, Laubheuschrecken, Asseln, Würmer, Spinnen, oder Nacktschnecken. Hat er sich eine Beute ausgesucht, stürzt er sich auf sie und fängt sie mit seiner klebrigen Zunge. 

Lebensraum: Auf Wiesen und Weiden, immer in der Nähe von Wasser. 

 

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Die Honigbiene

Größe: 1,5 bis 1,8 cm

Nahrung: Pollen und Nektar

Lebensraum: Die Honigbiene findet man überall dort, wo Blumen und Bäume vorkommen, die reichlich Blüten tragen: auf Wiesen, im Wald, in Gärten und Parks. 

Feinde: Wespen, Hornissen, Spinnen und Vögel können gefährlich werden für die Biene. 

Besonderheiten: Die Honigbiene muss für ein Glas Honis eine enorme Strecke zurücklegen - genauer gesagt fast drei Mal um die Erde. 

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Die Salweide

 

Größe: bis zu zehn Meter hoch

Aussehen: Die Blüten sind die kuscheligen Weidenkätzchen. Die Blätter sind auf der Oberseite glatt und auf der Unterseite weiß filzig behaart.

Vorkommen: Die Salweide kommt in ganz Europa vor. Sie liebt Licht und wächst gerne an Waldrändern, in Gärten und Parks.

Besonderheiten: Die Rinde enthält einen Stoff der gegen Kopfschmerzen hilft - das Salicin.

 

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Das Tagpfauenauge

Größe: Das Tagpfauenauge hat eine Flügelspannweite von fünf bis sechs Zentimetern.

Aussehen: Es leuchtet kräftig rostrot mit schwarzen, braunen und blauen Elementen. Auf jedem Flügel ist ein großer Fleck in Form eines Auges. Wenn das Tagpfauenauge noch eine Raupe ist, ist sie zu Beginn grüngelb, später wird es schwarz und bekommt weiße Punkte. 

Lebensraum: in Wiesen, Parks und lichten Wäldern

 

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Die Zwergfledermaus

Größe: 4,5 Zentimeter Körpergröße,
25 Zentimeter Flügelspannweite

Nahrung: Fliegen, Mücken und Falter

Lebensraum: In den Städten und Dörfern der Menschen findet sie in Mauerspalten und hinter Fensterläden ein Quartier.

Feinde: Katzen und Eulen, vor allem aber der Mensch

Besonderheiten: Die Zwergfledermaus ist näher mit dem Igel verwandt als mit der Maus.

 

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